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Die Gewinner des EKBO-Hahns 2017. Foto: Amet Bick, EKBO.

Die Gewinner des EKBO-Hahns 2017. Foto: Amet Bick, EKBO.

EKBO-Hahn 2017 – Preis für Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Engagement ist preisverdächtig

RSSPrint
EKBO-Hahn, Preis für Öffentlichkeitsarbeit 2017.

Die Sieger des EKBO-Hahns 2017 wurden auf der Herbsttagung der Landessynode prämiert. 

1. Platz: Gemeindemagazin Tiergarten

Preis: 600 Euro, plus die Produktion und Ausstrahlung eines Radiospots bei 98.2 Radio Paradiso

Projektbeschreibung: Das neue Gemeindemagazin für (vier) fusionierte Gemeinden in Berlin hat das Ziel ein Bindeglied und Treiber für den Gemeindeaufbau zu sein und wird von Ehrenamtlichen betreut. Das moderne und ansprechende Gemeindemagazin ergänzt die Kommunikationsstrategie der Gemeinde neben einer Homepage und einem Facebook-Auftritt.

Die Laudatio hielt Propst Christian Stäblein.

2. Platz: Luther auf der Straße, KK Tempelhof-Schöneberg

Preisgeld: 400 Euro

Projektbeschreibung: Der Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg erinnerte im öffentlichen Raum an die Inhalte des Reformators und die Reformation. Ungewöhnlich inszenierte 20-30 Minuten Reden mit Musik und Event wurden im öffentlichen Raum oder im Straßenland gestaltet.

Ein Video zur Aktion finden Sie hier.

Die Laudatio hielt Amet Bick, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der EKBO.

3. Platz: 800-jähriges Dorfkirchenjubiläum Großziethen

Preisgeld: 200 Euro

Projektbeschreibung: Eine ehrenamtliche Projektgruppe hat rund 18 Veranstaltungen organisiert und viele klassische Produkte der Öffentlichkeitsarbeit zum Dorfkirchenjubiläum veröffentlicht, u.a. ein Kochbuch, Plakate, Kalender, Postkarten, Luftballons, Stoffbeutel, Sekt.

Die Laudatio hielt der Rundfunkjournalist Jörg Trotzki.

4. Sonderpreis Reformation, Wichern-Verlag: „Reformation 500=50x10“ in Brück

Preisgeld: 250 Euro

Projektbeschreibung: Ziel des Projektes war es, dass zehn Menschen im Chor das Lutherlied „Ein feste Burg ist unser Gott!“ auf einem Blechblasinstrument spielen können (Aufführung war beim Erntedankgottesdienst 2017). Dafür wurden zehn Menschen 50 Unterrichtsstunden von einem Posaunisten aus Wittenberg ermöglicht.

Die Laudatio hielten Constance Bürger und Sibylle Sterzik, Redakteurinnen bei der Wochenzeitung "die kirche".

 

Mehr zum EKBO-Hahn:

2015 hat die Gemeinde der Berliner Hoffnungskirche Neu-Tegel mit Hilfe von Presse, TV, Flyern, durch Netzwerke und Mund-zu-Mund-Propaganda mit  einer Aktion so „richtig viel Wind gemacht“: 

Eine leerstehende Wohnung wurde für eine Flüchtlingsfamilie und auch mit deren Hilfe instandgesetzt, so dass die Geflüchteten mitten im Kiez leben können. Sie mieten die sanierte Wohnung zu üblichen Konditionen. Kein Beteiligter musste sich als Schuldner, keiner als Gönner fühlen. Und wenn man, abgesehen von den sozialen Vorteilen, eine Kostenrechnung aufmacht, kommt die Unterbringung der Geflüchteten den Steuerzahler in der eigenen Wohnung billiger als in den großen Heimen. 

Weil das ihrer Meinung nach eine so gute Idee und auch an anderen Orten machbar ist, haben die Neu-Tegeler 2015 mit einer breiten Öffentlichkeitskampagne Nachahmer gesucht. Sie haben sich auch beim Wettbewerb der Landeskirche „EKBO-Hahn 2015“ mit ihrer Projektidee beworben und prompt gewonnen. Der EKBO-Hahn ist ein Preis für herausragende Öffentlichkeitsarbeit, der alle zwei Jahre von der Landessynode, der Öffentlichkeitsarbeit der EKBO, dem Wichern-Verlag und Radio Paradiso vergeben wird.

Mit dem EKBO-Hahn werden gelungene Projekte prämiert, die eine Außenwirkung haben, besonders Kirchenferne ansprechen und zum Nachmachen anregen.

Pressestimmen

Wichern-Verlag und EKBO haben wieder den Preis für gelungene Öffentlichkeitsarbeit ausgeschrieben. Wer kann sich dafür bewerben?

"Für den EKBO-Hahn können sich Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen bewerben, ob sie fantasievoll für die Restaurierung der Orgel oder des Kirchdachs werben oder eine interaktive Internetseite ihrer Gemeinde gestaltet haben. Der Preis soll diejenigen auszeichnen, denen es gelingt, Menschen auf zeitgemäße Weise für unsere Kirche zu interessieren und die ein Beispiel für andere Gemeinden sein können. Ich bin besonders gespannt auf Projekte aus den neuen Medien, wenn sich zum Beispiel Menschen über Facebook oder Google plus finden und sich verabreden, miteinander in den Gottesdienst zu gehen oder ein Predigtnachgespräch über Twitter fortgesetzt wird." (Antwort von Heike Krohn, Pressesprecherin der Landeskirche, Interview erschienen am 18. August 2013 in die Kirche)

Zum dritten Mal seit 2011 lobt die EKBO gemeinsam mit dem Wichern Verlag und Radio Paradiso einen Preis für gelungene Öffentlichkeitsarbeit aus. Die Bewerbungsfrist für den EKBO-Hahn geht auf die Zielgerade. Wer sollte sich angesprochen fühlen?

"Der Wettbewerb richtet sich an Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen. Die eingereichten Projekte sollen fantasievoll sein, neu und zum Nachahmen anregen. Sie sollen viele
Menschen erreicht haben. Außerdem sind missionarische Inhalte wünschenswert. Wir suchen Projekte mit dem gewissen Etwas. Der Hahn freut sich darauf, die versteckten Diamanten im Futter herauspicken zu können."
(Antwort von Thorsten Wittke, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der EKBO, Interview erschienen am 30. August 2015 in die Kirche).

Letzte Änderung am: 01.11.2017